Kein Abschied ist jemals endgültig - zumindest der Möglichkeit nach. wir können ja, irgendwann mal, bald irgendwie klappt es schon so rede ich mir ein so richte ich mich ein in den unaufgeräumten Kammern meines Herzens wo alles Platz hat nichts muss je heraus und so sammeln sich Erinnerungen an tief drinnen Dann wenn wir uns einmal wieder sehen werde ich vergessen haben, wo die Kisten stehen voll mit dem, was einmal war und nie mehr sein wird Denn Jeder Abschied ist stets endgültig - zumindest der Möglichkeit nach.
Author Archives: Pearly
I am Sam
That weird place in between dream and the waking world seemed, just for a brief moment, more real than either of both. I tried to hold on to the image which sleep had left imprinted on my mind, kept my eyes shut and stared at the now blank inside of my eyelid. Something had been there, a faint impression like the rough sketch of a familiar face. Who was it? A realization crawled out of the depths of my memory, I could already sense it within reach. But it kept evading my grasp. Eventually I gave up, dismissed the thought and pulled myself up. Continue reading
What happened?


(mixed media auf leinwand, 2017)
Atom Heart Lover


(mixed media auf leinwand, 2017)
Somehow related

(öl auf leinwand, 2017)
Der heilige Berg

(mixed media auf leinwand, 2016)
Vortex

(mixed media auf leinwand, 2016)
Disintegrating reality


(mixed media auf holz, 2015)
Andere Blicke

(papier&acryl auf karton, 2015)
Das Konstrukt
Teil Eins in meinem Gedankengebäude ist kein Platz für ungeladene Gäste kehr die Reste von dem Fest der Phantasie auf einen Haufen verbrenn sie und beobachte wie Schall und Rauch emporsteigen das Himmelszelt hält zurück was niemals tragbar war verschwomme Empfindungen dringen drückend aus meinem beklommenen Inneren wühlen wütend im Kerker rebellischer Erinnerungen Insassen an viel zu kurzen Ketten klettern die Treppen herauf und sie rütteln unerschütterlich am losen Fundament zerbrochene Träume festgegossen nun erstarrt in Stahlzement sie zerrütten meinen Turm aus Obsidian und Elfenbein Trümmer taumeln nieder reißen diesen Spiegelschleier ein Fata Morgana am Horizont endloser Wüste Grüße aus dem bunten Garten Eden meines Innenlebens doch der Apfel fällt zu weit weg vom Stamm, wird verbrannt entflammt in fokussierter Wirklichkeit Teil Zwei verirre mich im wirren Labyrinth das ich einst schuf Minotaurus klopft mir auf die Schulter mit erlahmtem Huf jene Geister die ich rief kappten meinen roten Faden rohe Taten durchgekaut mit halb aufgetauten Worten der Architekt des Sinnkonstruktes dem Größenwahn verfallen der Baumeister von Babels Keller stürzt in seine Hallen wer Anderen eine Grube gräbt erhebt sich auf dem Aushub guter Ausblick von den Schwingen der Trubilder meiner Feder am Himmelsrand erkenne ich den Untergang des Rampenlichts Menschen klatschen in die Hände gegen Wände ihr Gesicht das Bühnenbild kollabiert, die Vorstellung zu Ende Schattenseiten retuschiert, der Vorhang wird gewendet schau dem Spiel nur durch den Spiegel zu erstarrte Reflexion renne weiter fort von diesem Ort reiße die Atrappen ein im gleißend matten Schein des alten Tages kommt der Ruhestand Grundstein eines Eigenheims nirgendwo im Niemandsland (2014)
